Special Škoda Kodiaq RS

Der MODELL CHECK - resümiert und kommentiert Autotests ausgewählter Medien. Unterhaltsam, informativ und mit Link zur Quelle. Der STYLE CHECK - charakterisiert und positioniert das Fahrzeug. Quasi als erste Anprobe, ob Erwartungen und Wirklichkeit zusammenpassen. Der IMAGE CHECK - reflektiert und interpretiert die öffentliche Meinung. Foren und Communities, Auszeichnungen, Rankings und Blogs als Echo von Markt, Usern und Lesern.

Modell Check: So urteilen die TESTPROFIS


STYLE CHECK - Das Fazit der REDAKTION

Bären-Marke

Als Fullsize-SUV kann und will der Kodiaq RS schon konzeptbedingt den ambitionierten Sportler nicht wirklich geben. Seine Reize hat der dynamisch aufgepeppte Tschechenbär dennoch: viel Dampf, viel Drehmoment und eine Agilität, die zum Fahrspaßbeschleuniger ohne Frage taugt und die man einem derart stattlichen Dickschiff nicht unbedingt zutraut. Noch ein fetter Pluspunkt sind die grundsätzlichen Alltagsqualitäten des Skoda Kodiaq – Platzangebot, Komfort, Reisequalität, Preiswertigkeit –, die unter der sportlichen Attitüde nicht leiden.

Wir fanden ihn „simply pleasant“.

Skoda nur clever? Von wegen, die können auch auf die Pauke hauen – siehe Kodiaq RS

… und ein bisschen Sport wagen

Auch wenn der RS kaum mehr sei „als ein Sportline mit Biturbomotor aus dem VW-Regal“, passe diese Kombination „wunderbar“, resümiert auto motor und sport. Auto Bild dagegen scheint am Tschechen kein klares Profil auszumachen und stellt die Frage in den Raum, ob die RS-Version „die ist, auf die alle gewartet haben?“ Immerhin – mit unter 50.000 Euro Einstiegspreis „rentiert er sich fast alleine über die Mehrausstattung“.

„... Kombiniert alle positiven
Vorzüge des modernen Diesels ...“

„… überzeugt in puncto Fahrspaß
ebenso wie in Sachen Vernunft …“

Enthusiastischer sieht man das bei der Auto Zeitung. Im Kodiaq RS hätten sich hinsichtlich Drehmoment und Fahrleistungen „alle positiven Vorzüge des modernen Diesels materialisiert“, dazu kämen „Platz wie ein Riesenkombi und serienmäßig Allradantrieb“. Bei einem Power-SUV, „das in puncto Fahrspaß ebenso überzeugt wie in Sachen Vernunft“, gehe auch der Testverbrauch von 9,1 Litern in Ordnung. Erst recht, wenn auch die Alltagstauglichkeit „praktisch vollumfänglich erhalten“ bliebe. Selbst der eher autovegan aufgestellte ADAC kommt zu dem Schluss, Skoda habe mit diesem Auto „ins Schwarze getroffen“, auch wenn dieser trotz RS-Signatur und „einer gewissen Dynamik“ nicht zum Kurvenräuber mutiert sei.

„… Klebt fast wie ein Kaugummi
am Asphalt, bereitet auch auf

kurvigen Straßen viel Freude …“

Die volle Punkt- respektive Sternenzahl kassiert der Top-Kodiaq bei Alles Auto die im Kriterium „Fahrwerk/Traktion“. Belobigungen erhalten die im Komfortmodus „ziemlich galante“ Federung sowie Handling, Lenkung, eine „hervorragende Bremsanlage“ und „1A-Traktion“. Die Kollegen von auto-motor.at sind da weitgehend d´accord. Der RS klebe „fast wie ein Kaugummi am Asphalt und bereitet trotz seiner Größe auch auf kurvigen Straßen viel Freude“. Kritik gibt es aber auch. „Dass es trotz Digitaltechnik noch immer keine Kontrollleuchte für das Licht in den Tacho geschafft hat“.

Künstlicher Motorsound
zwischen „Bonnie Tyler-Karaoke“
und „wütendem Teddybär“

Die Neue Zürcher Zeitung wagt gar die Prognose, dass der Kodiaq RS „dank kräftigem Dieselmotor und Allradantrieb in der Schweiz viele Freunde finden“ werde, weil er ein „tolles Auto“ sei – trotz künstlich moduliertem Auspuffklang zwischen „Bonnie Tyler-Double beim Karaoke“ und „wütendem Teddybär“. Was die Allradspezialisten von 4x4 Schweiz glatt bestätigen können: Für einen Preis ab 56.240 Franken bekomme man „eine Menge SUV fürs Geld“.

„… In mehrfacher Hinsicht
ein Genussauto …“

„… Passt noch gut in
gehobene Dienstwagenlisten …“

Die Businessdriver vom Handelsblatt bescheinigen dem „Brummbär mit Allradantrieb“ ebenfalls, „in mehrfacher Hinsicht ein Genussauto“ zu sein, stören sich allerdings auch an der „bisweilen fragwürdigen Sportbeschallung“. Nüchtern sezieren auch die Flottenprofis von bfp Fuhrpark den „Kraxler im Sportdress“ und bekritteln einen „teils brummigen Motor“ und eine Fahrdynamik, die nicht ganz hält, was der sportliche Auftritt verspricht. Gelobt werden dagegen Vielfahrer-relevante Qualitäten wie Platzangebot, Langstreckenqualitäten und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die auch dem Stern nicht verborgen bleiben. Der hat wie eingangs Auto Bild aufaddiert, dass „der Preis allein schon fast die Mehrausstattung aufwiegt und noch gut in gehobene Dienstwagenlisten passt“.

„Viel Kraft und wenig Verbrauch
für sparsame Zügigfahrer“

„Wer´s braucht, wird selig“, titelt die Welt ihren Fahrbericht, gefühlt also mit wenigstens einer leicht gehobenen Braue. Der FAZ-Autor sieht das großzügiger und genießt neben „viel Kraft und wenig Verbrauch“ trotz sportlicher Grundcharakteristik den ansprechenden Federungskomfort und definiert die Zielgruppe messerscharf als „sparsame Zügigfahrer“.

Erste Vergleichtests gegen Hyundai
Santa Fe und Range Rover Evoque
entscheidet der tschechische Bär für sich

Wie sich der sportliche Tschechen-SUV gegen seine Konkurrentenschar schlägt, hat auto motor und sport in zwei Fällen ausprobiert. Einen Vergleich mit dem Hyundai Santa Fe entscheidet der Kodiaq RS schon mal für sich, weil er „trotz seiner sportlichen Note“ auch Reisqualitäten offenbart und außerdem „Mehr Platz, Assistenz und Qualität fürs Geld“ bietet. Noch deutlicher weist er den charmant lifestyligen Range Rover Evoque in die Schranken und gibt im direkten Wettbewerb den Klassenstreber: „Handling, Komfort, Platz, Sicherheit, Effizienz – alles seins“.


IMAGE CHECK - So wertet das PUBLIKUM

„Jetzt geht´s los!“

„Auto Bild Award“ 2018
Leserwahl Auto Bild

Sieger Importautos Kategorie „Mittelklasse-SUV“

„Red Dot Design Award“ 2017
Designzentrum Nordrhein-Westfalen
Jury unabhängiger Experten

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