Special VW Golf GTI 2020

Style Check: Das sagt DRIVESTYLE ONLINE

Der Fahrspaß-Profi

Mit geradezu provozierender Ausgewogenheit verbindet der GTI seit Jahrzehnten sprichwörtliche Golfqualitäten mit ausgeprägter Sportlichkeit – und kassiert Vergleichtestsiege am Fließband. Sicher, für Exzentriker und Auto-Fashionista mit Hang zu großen Auftritten ist er nicht der passende Partner. Eher schon für fahraktive Pragmatiker, die zu gleichen Teilen vom Sportsgeist beflügelt und von der Vernunft gezügelt sind.

Generation 8 strickt dieses Muster in zeitgemäßer Form weiter. Fahrerisch, da sind sich die Profis weitgehend einig, markiert er einen nochmaligen Fortschritt. Die nächste Meile auf dem Erfolgsweg ist also vorprogrammiert, daran wird auch die pseudomoderne Touchscreen-Bedienung nichts ändern. Und zwei nachgeschäfte Versionen stehen auch schon parat: "Clubsport" und der ganz böse Wolf namens "R" - hier links, ganz in Blau - bitten schon bald zum Landstraßen-Tango.

Modell Check: So urteilen die TESTPROFIS

Fahrberichte und Tests: neuer GTI Clubsport

„Rennsportet im Nürburgring-Modus

Mit diesem Auto kann der Hot Hatch-Lover kaum etwas falsch machen, so unsere Testfazit. Das Clubsport-Sahnehäubchen auf der GTI-Torte ist den Aufpreis von derzeit 4.790 Euro Aufpreis wert (schon klar, ist ´ne Stange Geld!). Weil er praktisch in allen Bereichen spürbare Dynamik- und Fahrspaßboni auszahlt: durch mehr Präzision, mehr Traktion, mehr Emotion - einfach mehr Performance. Ansonsten ist er: nun, ein Golf eben, ausgestattet mit dem hinlänglich bekannten Sieger-Gen. Omnipräsent, unauffällig, stets zu Diensten, dass es fast schon wieder langweilig ist. Andererseits: Wer kann das von sich behaupten!

Damit sei wirklich jeder schnell, resümiert auto motor und sport erste Fahreindrücke mit dem Clubsport. O-Ton: „... kurvt präziser, beschleunigt brachialer, rennsportet im Nürburgring-Modus und klingt auch noch gut“. Eins auf die Nuss gibt es für die „unsportliche Bedienung“ und den stolzen Preis. Auto Bild legt Kaufinteressenten legt wegen des relativ geringen Aufpreises zum normalen GTI möglichen Kaufinteressenten sogar das anspruchsvollere Fahrspaßpaket namens Clubsport ans Herz. Genau anders herum lautet dagegen die Empfehlung der Testredaktion von Automobil Produktion. Für alle, die einen kompakten Sportler wollten, sei „der günstigere Serien-GTI die bessere Wahl“.

Schafft es der Golf R, dem Porsche Cayman ans Bein zu p...?

Probieren statt Philosophieren

Hält der Mythos Porsche – oder lässt sich der 718 Cayman vom hochgezüchteten Alltagssportler Golf R abziehen Auto Bild hat darüber nicht philosophiert, sondern es ausprobiert. Und kommt zu dem (irgendwie beruhigenden) Ergebnis, dass sich in diesem Fall die automobile Weltordnung nicht verschoben hat.

Auch wenn sich das Alphatier des Golfsrudels „dank kräftigem Motor und viel Kurventraktion“ verdammt wacker schlägt: Die Präzision des Stuttgarter „Sportwagen-Gedichts“ erreiche er trotzdem „bei Weitem nicht“.

Ü-40-Party bei den Wolfsburger GTi-Gölfen

Forever young: „Clubsport 45“ zum Jubiläum des GTI

Vorverkauf ab 1. März 2021 +++ Preis in Deutschland: ab 47.790 Euro

Während andere Mittvierziger bereits nachlassende Spannkraft und zunehmende Umfänge im Bereich der Körpermitte beklagen, scheint der Golf GTI immun gegen jede Form von Altersbeschwerden. Dem Strampelanzug der ersten Auflage ist er in der mittlerweile 8. Modellgeneration zwar längst entwachsen; aber auch zu seinem Fünfundvierzigsten präsentiert er sich als Sondermodell „Clubsport 45“ taufrisch, rotzfrech und auf Attacke gebürstet wie anno dunnemals. Die Idee einiger Volkswagen-Ingenieure aus dem Jahr 1976: ein Produkt der Gattung „forever young“.

Der Jubilar basiert auf dem aktuellen GTI Clubsport und tritt an mit schwarz lackiertem Dach und einem ebenfalls schwarzen Dachkantenspoiler, der als Hommage an die schwarz eingefasste Heckscheibe des Ur-GTI gedacht ist. Dazu kommt ein exklusives „Race Paket“, angereichert mit Schmankerln wie 19-Zoll-Rädern mit tornadorotem „Pinstripe“ auf dem Felgenrand, LED-Matrix-Scheinwerfern, einer Akrapovič-Sportabgasanlage sowie ungebremster Höchstgeschwindigkeit. Denn die wird bei den „normalen“ GTIs einschließlich des Clubsport bei 250 km/h elektronisch limitiert. Und natürlich erinnern auch im Innenraum des „Clubsport 45“ diverse Logos und Schriftzüge daran, dass wir es hier mit einem exklusiven Sonderling zu tun haben.

Sie ist und bleibt ein unerreichtes Markenzeichen, diese unnachahmliche Mischung aus Hightech und postpubertärer Attitüde. Happy birthday, GTI! Bleib, wie Du bist.

www.volkswagen.de

Vergleichtests Golf GTI gegen Mercedes A250, Ford Focus RS und Hyundai i30N

„Unangefochtener Kompakt-König“

Ein klares Ergebnis bringt ein Vergleich in Auto Bild mit dem Mercedes A250 auf die Strecke und aufs Papier. „Unangefochtener Kompakt-König“ sei der GTI, wegen „mehr Gift“ und „viel mehr Spaß“.

In einem von auto motor und sport initiierten flotten Dreier mit Mercedes A250 plus Ford Focus ST bleibt der Wolfsburger ebenfalls obenauf, auch wenn trotz tollem Handling und tollem Motor, „nichts Ungestümes“ seinen Sieg sichere - sondern „Raumangebot, Assistenzarsenal und Komfort“. Da trifft es sich prima, dass "ams" beim King der Klasse auch verbrauchs- und kostentechnisch mal nach dem Rechten gesehen hat.

Die Auto Zeitung hat ebenfalls den Focus ST und zusätzlich den erfolgreichen Hot Hatch-Rookie Hyundai i30N auf den Klassiker angesetzt. Und wieder punktet sich der GTI an die Spitze, allerdings - ähnlich wie bei auto motor und sport - "vorrangig mit ganz rationalen Werten" wie Platzangebot Sicherheitsausstattung, Komfort und Kraftstoff-Effizienz. "Deutlich mehr fürs Sportfahrerherz" biete der Focus ST "mit seiner hinreißenden Fahraktivität und dem kräftigen Antrieb".

8. Generation Golf GTI: erste Fahrberichte

Nochmal deutlich mehr Spaß

"Inkrementell sportlicher" sei der GTI geworden, wissenschaftet auto motor und sport. Was sinngemäß bedeutet: um eine weitere Evolutionsstufe naürlich weiterentwickelt. Erfreulich dabei sei, dass sich trotz eines elektronischen Fahrdynamik-Managements das offenbar befürchtete "digitale Fahrgefühl" nicht einstellt. Unerfreulich dagegen: die umständliche Bedienung per Touchscreen, bei der sich verschiedene Funktionen in irgendwelchen Untermenüs verstecken und dadurch "den allgemeinen Komfort ganz erheblich" stören.

Der GTI biete den "klassenbester Mix aus Dynamik, Komfort und Alltagstauglichkeit", fasst motor1.com den ersten Ausritt zusammen. Lob gibt es außerdem für die Traktion, milde Kritik auch hier für die "gewöhnungsbedürftige" Touch-Bedienung.

Einen "beeindruckender Spagat" lege der neue GTI hin, resümieren auch das Handelsblatt und die Welt. Ein dickes Plus an Fahrstabilität, Agilität und Lenkpräzision ließen den GTI geradezu "leichtfüßig um die Kurve tänzeln".

Auch in der Redaktion von Autohaus prägt das Positive den Gesamteindruck. Im Vergleich zum Vorgänger biete der GTI "nochmal deutlich mehr Spaß".

Ein ähnliches Fazit zieht Alles Auto aus Österreich, das neutrale Handling sei schlichtweg "ein Hit". Wobei die Tester möglichen Interessenten die "knackige Handschaltung" ans Herz legen, auch wenn die bisher "bei den wenigsten Kunden beliebt" sei.

Verhaltener fällt die erste Reaktion der Auto Zeitung aus. Nicht nur, weil das "wenig emotionale Klangbild" des Zweiliter-Turbobenziners enttäusche. Sondern auch, weil es bei den ersten Fahreindrücken "vor allem die guten Komforteigenschaften" sind, die überzeugen.

Neben den obligatorischen Watsch´n für den Bedienungs-Fauxpas lobt auch die Süddeutsche typische GTI-Qualitäten, darunter "erstklassige Sitze und Sitzposition, Rumdumsicht und Fahrdynamik". Der 2021er GTI sei ebenfalls "ein quirliger Kurvenkünstler, aber PS-mäßig wäre noch Luft nach oben".

Aber dafür gibts ja die noch schärferen Golf-Varianten Clubsport und R mit 300 respektive 320 PS. Die lassen es im Luftraum über dem GTI erst richtig krachen.

Image Check: So wertet das PUBLIKUM

„Definitv mein nächstes Auto“

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Auf den Kanälen von Volkswagen

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